|
|
 |
 |
 |
 |
|
|
|
|
|
Kurtzsche Informationsmappe “Die Bibel”: |
 |
|
|
|
Die Bibel wurde neu geschrieben!
|
|
Nämlich die Bibel der Tipdienstler, der Vertrauliche-Report-Versender, der
Bücher-per-Post-Verkäufer, kurz: des sogenannten Mailorder-Verlagswesens. Einer nicht selten belächelten, mit Sicherheit schillernden Branche, in der sich sowohl kleine Krauterer wie große Konzerne,
unseriöse Absahner wie gediegene Unternehmen, hoffnungslose Dilettanten wie anerkannte Könner tummeln. Aber auch: der Branche, in der sich heute noch praktisch jedermann ohne Kapital, Vorbildungen oder
Verbindung sofort selbständig machen kann und wo es vom ersten Tag an überdurchschnittlich viel zu verdienen gibt – einfach indem Sie ein bißchen bedrucktes Papier so teuer wie möglich verkaufen.
Sie trauen sich nicht zu, selber etwas zu verfassen, wofür andere viel Geld
auszugeben bereit sind? Keine Angst, Ihre Mitbewerber können oftmals noch weniger Fachwissen vorweisen bzw. beherrschen die deutsche Rechtschreibung noch schlechter als Sie. So erwischte Kurtz anläßlich
der Recherchen zu seiner "Bibel"-Version ein halbes Dutzend der bekanntesten deutschen Börsendienst-Herausgeber, wie sie sich ihre Blättchen allesamt vom gleichen BWL-Studenten schreiben
ließen. Und der Starautor der Frankfurter Mailorderverlags-Szene vertraute uns an, er sei eigentlich Legastheniker, aber dank der seinerzeit bevorstehenden Rechtschreibreform werde das bald nicht mehr
auffallen.
Eines der vielen Vorbilder, die ihren Erfolg einer alten Schreibmaschine und dem
Schriftstellertalent eines Michael Graeter verdanken (Graeter-"Literatur"- besteht, wie jeder "Bunte"-Leser weiß, im wesentlichen aus dem Auflisten von Promi-Namen und deren
Begleitern), stellt die heutige Sex-Konzern-Herrin Beate Uhse dar. Zu einer Zeit, da die Arbeitslosigkeit weit schlimmer wütete als heute, da die Perspektiven fürs Selbständigmachen doppelt so düster
waren als in diesen Tagen des bißchen Globalisierungsdrucks und da Jungunternehmern die Startbeihilfen noch nicht hinten und vorne hineingeblasen wurden, nämlich im denkbar hoffnungslosen Nachkriegsjahr
1947, gab die zufällig im Flensburgischen gelandete Ex-Luftwaffen-Pilotin auf ein paar Blättern schmutzig-grauen Vorwährungsreform-Papiers Verhütungstips und schlug diese "Broschüren" für 2
Reichsmark an schleswig-holsteinische Landfrauen los. Inzwischen ist aus dieser Geschäftsidee eine Superfirma mit 130 Mio Jahresumsatz sowie 500 Angestellten geworden. Andere Postversand-Verleger, die
auf ähnliche Weise vom Küchentisch-Niveau in höchste Unternehmer-Sphären emporgestiegen sind, heißen Norman Rentrop, Hans-Peter Holbach, Hans-Jürgen Kaiser ("Mailorder-Kaiser"), Alois Ulrich – und Gerhard Kurtz.
|
|
Der letztgenannte ausgekochte Profi wie gesagt enthüllt jetzt in aufpolierter Form (vgl. Buchabbildung
rechts) das komplette Know-how nebst seiner persönlichen Erfolgsgeheimnisse, wie Herr Jedermann mit einem Mailorder-Verlag reüssieren kann Als Haupttätigkeit, als unternehmerisches Zweites Bein oder
neben einem Angestellten- bzw. Hausfrauenjob. Kurtz zeigt auf, wie er völlig ohne Geld einen 4 Seiten starken "Kurtz-Brief" kreierte und damit binnen 3 Jahren seine erste Millon machte. Aber er
verrät auch erstmals: Wie er viel Geld verlor, weil er sich von pressefreiheitsfeindlichen Behörden, rabiaten Konkurrenten und prozeßlustigen publizistischen Opfern in juristische Scharmützel verwickeln
ließ und andere Fehler beging - und wie Sie sie vermeiden. Schließlich: Wie der "Meister" listig aus
|
|
|
dem Unternehmerleben ausstieg, sich jetzt von anderen die Kastanien aus dem Feuer holen läßt – und nach
der Peter Gauweiler-Methode lustig weiter kassiert.
Sollte Ihnen die Chuzpe fehlen, gleich mit einem eigenen Mailorder-Erzeugnis loszulegen, bietet Ihnen
Autor Kurtz die Chance, sich erst mal der bestens eingeführten Publikationen seiner Nachfolge-Organisation zu bedienen und überhaupt mit dem Kurtz-Nachf.-Verlag zusammenzuarbeiten, wozu auch die Nutzung
von dessen Werbe- und Adressenpotential (100.000 Leads!) gehört. Der Weg zu einer derartigen Kooperation, inclusive postalischem, telefonischem oder persönlichem Kontakt mit dem Verlagsgründer, führt
indes nur über die hier vorgestellte "Mailorder-Bibel".
Was steht sonst noch in diesem aus zwei Teilen - nämlich dem oben
beschriebenen Kurtzschen Teil I sowie einem weiteren anonym verfaßten Teil II - zusammengeschweißten Buch? Kleine Themenauswahl aus dem Teil I von Kurtz:
Wie Sie garantiert Ihr Mailorder-Traumprodukt finden, das genau auf Ihre Möglichkeiten zugeschnitten ist – von ein paar vervielfältigten Blättern à la Beate Uhses Verhütungstips über
einen regelmäßig erscheinenden Infobrief im Stil des Holbachschen "Geldbrief" bis zum Buch-Bestseller wie z.B. "Millionär in 91 Tagen" vom Ulrich-Verlag...So füllen Sie Ihre
Publikationen nicht nur mit Hilfe eines schreibgewandten Studenten, sondern auch durch das "Nachempfinden" von richtungsweisenden Auslandswerken – ohne daß man Ihnen Ideenklau vorwerfen
kann...Wie Sie völlig legal aus smarten amerikanischen Reports abschreiben, indem Sie sich an von Kurtz weltexklusiv genannte US-Verlage halten, deren Schriften Sie ausdrücklich kopieren oder sonstwie
verwerten dürfen – einschließlich Weiterverkauf des Copyrights...Wie Sie aus
einem vergilbten alten Schmöker einen hochaktuellen Marktrenner basteln...Die versteckten und dem Normalsterblichen unzugänglichen Bereiche, aus denen sich noch 100% sichere Buch-Bestseller zaubern
lassen...Infobrief-Marktlücken, die ihrer Entdeckung harren... Die neuen amerikanischen Verlags-Vorbilder, von denen Sie sich unbedingt inspirieren lassen müssen...Wenn zu schade für ein Buch, zu
einseitig für einen Infobrief – Fernkurs!...Der von Kurtz einst erfundene und sofort nachvollziehbare Super-Werbe-Gag, jedem frischen Kunden 1000 qm Land rechtsgültig u. ohne Nebenkosten zu schenken (der
Erfinder gewann damit Tausende Neukunden!)...Der Trick, Anzeigen völlig kostenlos im "Spiegel" zu veröffentlichen...Alle heute noch funktionierenden Porto-Drehs: Länder, in denen Sie nominell
weniger Porto zahlen als in Ihrer teuren Heimat; Länder, die Großversendern dicke Rabatte gewähren; das Land, das Ihnen einen einmaligen Gewichtstarif bietet – und der Broker, der Ihnen für Ihren
jeweiligen Mailing-Fall das günstigste Angebot herauspickt und auf Wunsch dessen gesamte Abwicklung (für Sie kostenlos) managt...Aber auch: Der Grauhändler, der Ihnen deutsche Briefmarken mit bis zu 40
Prozent Nachlaß liefert...Wie Sie an die Kundenadressen Ihrer Konkurrenten kommen – ganz offiziell oder hinten herum, inclusive Münchner Amtsgerichtsurteil, das Adressenklau straffrei erklärt...Die
Insider-Kniffe, wie Sie von Adreßtausch- u. Adreßmietpartnern nie mehr übers Ohr gehauen
werden...Wie Sie mit einstweiligen Verfügungen seitens der Konkurrenz, Abmahnungen von "Tugendvereinen" oder Ermittlungsverfahren von pressefeindlichen Behörden fertig werden – etwa mittels
Verjährungstrick, bei dem Ihre angebliche "Untat" schon verjährt ist, bevor Sie sie richtig begangen haben...Und: Wie auch Ihr Anwalt Ihnen einen Freibrief ausstellen kann, der Sie vor
Verurteilungen wg. Pressedelikten schützt...So umschiffen Sie Zugabeverordnung u. UWG...Die 5 deutschen Städte, die sich einen Spaß daraus machen, jeden Mailorder-Kreativen zu kriminalisieren. Und wie
Sie daher aus liberaleren, bürokratieärmeren u. steuergünstigeren Oasen operieren...Und, und, und.
Und das sind ein paar Stichworte aus dem Teil II unserer "Mailorder-Bibel", den ein bekannter Kurtzscher Konkurrent verfaßte:
Der Versandhandel...Die Marktlage...Das Startkapital...Die richtigen Artikel...Wie findet man
neue Produkte?...Die Preiskalkulation...Die richtige Anzeigengestaltung...Fehler bei der Gestaltung von Kleinanzeigen...Der Werbebrief...Der Versandumschlag...Die Kunst der erfolgreichen
Direktwerbung...Das Testen von Anzeigen, Direktwerbungen und Adressenmaterial...Eigene Kundenkartei und gekaufte Adressen...So verdienen Sie Geld mit Deutschen im Ausland...Der Neuheitenversand...Das
Ex-u. Importgeschäft...Gewerbeanmeldung und was Sie in Ihrer Republik in Sachen Bürokratie beachten müssen (falls Sie nicht dem Kurtzschen Beispiel folgen und vom Ausland aus absolut genehmigungsfrei
operieren wollen)...Einfache Buchhaltung...Wo Sie einen Einkaufsführer mit ca. 12.000 Lieferfirmen aus Hongkong bekommen...Wie Sie mit Hilfe von PR kostenlos für sich werben...Wie Sie mit
Visitenkarten-Versand 60.000,- bis 80.000,- Mark im Jahr verdienen...So steigen Sie mit eigenen Produkten in den Versandhandel ein...Wer Ihnen in Deutschland sofort druckfertige Reports liefert...Wie Sie
die Druckkosten für Ihre Prospekte auf null reduzieren...Der Dreh, aus dem Internet Informationen zu holen und diese legal weiterzuverkaufen...Wo Sie für den Einkauf (nicht Anmietung) einer Kundenadresse
nur DM 0,01 bezahlen...Wie Sie mit einer Internet-Links-Liste ohne viel Arbeit eine Menge Geld machen... Das Geschäft mit der Esoterik...Oder mit Horoskopen...Wo Sie Software für Ihren Computer zum
Nulltarif kriegen...Die Strategie, über das Internet zu verkaufen und unter DM 100 im Monat dafür aufzuwenden...Die wirklich zukunftsträchtigen Ideen und Themen für Ihren Infoversand...Der Werbebrief,
der 90 Prozent Rückläufe brachte...Welche Artikel Sie mit einem einfachen Personal-Computer und einem Laserdrucker produzieren und erfolgreich per Mailorder absetzen...Die Methode, mit der Ihre
Werbebriefe garantiert gelesen werden...Fall-Beispiele, wie Sie mit 8 bis 10 Werbebriefen an 3000 Kunden 1,2 Mio Umsatz p.a. erzielen... Synergetisches Marketing oder wie Sie Ihre Werbekosten
halbieren...Multi-Level-Marketing, die Erfolgsstrategie aus den USA und wie sie sich mailordergerecht einsetzen läßt...Die erfolgreichsten Zeitungen und Zeitschriften für Ihre Anzeigenwerbung...Und, und,
und.
|
|
Und mit den besonderen Empfehlungen des Kurtz-Nachf.-Verlags gibt´s als Draufgabe noch die
aktuelle "Schwarze Liste der Inzahlunggeber fauler Schecks". Auf ihr können Sie als zukünftiger Mailorder-Mann ablesen, von welchen Leuten Sie lieber keinen Scheck annehmen sollten, damit Ihnen
bei Scheck-Inkasso-Einreichungen im Ausland nicht "internationale Scheckprotestkosten" von bis zu DM200,- selbst für Minischecks entstehen. Ein wertvolles Credit-Screening-Vehikel für jeden
Vorkasselieferanten, ein verdientes Kainsmal für pathologische Scheckgauner à la Dr. Orm Bergold, ein verblüffend wirksames Erziehungsmittel für scheinbar Unverbesserliche!
|
|
Bitte zögern Sie keine Sekunde, dieses ultimative Kompendium des Kultautors Kurtz, dessen Werke immerhin der Übersetzung ins Englische, Französische, Italienische, Skandinavische,
Russische usw. für wert befunden wurden, zu ordern, zu lesen und zu befolgen.
|
|
|