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Kurtzsche Informationsmappe “Privatstiftung”: |
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Warum werden die Reichen immer reicher?
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Weil sie auf das geniale Steuer-, Schulden- und
Haftungsminimierungs-Vehikel Privatstiftung zurückgreifen. Auch viele der 1001 von diesem Verlag propagierten Profit- und Vermögensmaximierungs-Strategien funktionieren am besten zusammen mit
eben diesem Konstrukt. Kleiner Anschauungsunterricht aus der jüngsten Gegenwart: Die bei ihren Sylter Immobilienspekulationen (60 hochkarätige Gewerbegrundstücke!) mit 200 Mio in die Miesen
geratene Essenerin Heidrun Müller ging zwar in Konkurs und verlor den gesamten in ihrem Namen registrierten Besitz - aber nicht ein feudales Reetdach-Haus auf der Promi-Insel und eine
luxuriöse Eigentumswohnung in Berlin. Beide sind auf eine Liechtensteiner Stiftung namens "Farasana" eingetragen und somit für den Kuckuckskleber tabu. Auch Sie können einer solchen
auf Griechen und Römer zurückgehenden Urform aller Gesellschaftsverträge ihr Vermögen sowie ihre Einkünfte übertragen und hernach Stein und Bein schwören, daß Sie absolut nichts damit zu tun
haben. Denn die Privatstiftung gehört sich schlicht selbst und ist auch nicht mit einem Treuhänder bestückt, jenem gefährlichen Verbindungsglied, das so leicht zu den Entscheidungsträgern
hinter den Kulissen führen kann. Was die frei schwebende Privatstiftung besitzt oder laufend einnimmt (z.B. Zinsen, Dividenden, Lizenzgebühren, Mieten), ist allein deren Angelegenheit und
auch von ihr allein zu versteuern. Sitzt die Stiftung zufällig im abgabenmilden Liechtenstein, beträgt die Steuer-"Last" gerade mal 1000 Fränkli im Jahr - auch wenn es sich um die
Billy Gates Stiftung mit Milliardeneinkünften handelt.
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Und sollte Billy G. persönlich Pleite machen, von Gläubigern gehetzt werden oder durch
die Vermögensverteilungsforderungen der
abgelegten Ehefrau in Bedrängnis geraten, kann er stets darauf verweisen, daß er inzwischen total verarmt, d.h. vermögens- u. einnahmenlos ist. Selbst wenn Billy G. das
Zeitliche segnet, kämpft Mrs. G. auf verlorenem Posten, denn im Stiftungsvertrag heißt es dann etwa, daß am Tag X alles Geld an Miss Pamela A., 25 Jahre alt, Traumfigur,
lange blonde Haare, fällt. Klagen gegen die sich solchermaßen in einen KO-Ehevertrag bzw. ein unanfechtbares Testament verwandelnde Stiftung erweisen sich als
fruchtlos, denn die Gesetze am Stiftungsort besagen, daß eine Stiftung nicht wg. Ansprüchen irgendwelcher Art gegen den Stifter behelligt werden kann. Immer vorausgesetzt, es wurde der
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richtige Stiftungsort gewählt. Der Pferdefuß: Sofern Sie nicht
gerade Billy Gates heißen, mögen Ihnen die Kosten zur Gründung und Unterhaltung einer Stiftung in einer der bewährten Finanzoasen hoch vorkommen. So werden laut Mittelstandszeitschrift
"Impulse" im Stiftungsdorado Liechtenstein folgende Summen fällig: 1. CHF30.000,- Stiftungskapital, bar zu hinterlegen auf einem örtlichen Konto; 2. CHF5.000,- Gründungskosten,
einmalig zu zahlen an den Gründungs-Hiwi; 3. CHF8.000,- Administrationsaufwendungen, alljährlich dem Hiwi zu überweisen. Schon nach acht Jahren kommen da 100.000,- Fränkli zusammen.
Doch wir spürten für Sie eine soeben gesetzlich verankerte
alternative Stiftungsmöglichkeit in einem altetablierten Finanzzentrum auf. Geboten wird genau die gleiche Konstruktion mit akkurat denselben Statuten wie in FL - aber nur zu einem Bruchteil
der dortigen Gebühren. Sie zahlen sage und schreibe 95 Prozent weniger. So müssen Sie das Stiftungskapital nur deklarieren, aber keinen Rappen bar hinlegen. Die jährlichen
Administrationsaufwendungen inklusive Steuerpauschale machen umgerechnet gerade mal DM500,- aus. Und auch die Gründung selbst kostet kaum mehr als ein billiges Mountainbike aus dem Kaufhaus.
Weiterer Vorteil unseres Stiftungssitzes, den wir Y nennen wollen: In Y sind im Gegensatz zum Liechtensteiner Zwergfürstentum, wo kürzlich laut "Spiegel" aus dem Vaduzer
Treuhandbüro Batliner (= Kohl-Spezi) jede Menge Kunden-Interna gemaust und deutschen Steuerfahndern zugespielt wurde, die Anti-Verrats-Strafandrohungen wirklich abschreckend (umgerechnet
DM90.000,- Geld- bzw. 6 Monate Freiheitsstrafe). Außerdem liegt unsere Neuentdeckung Y nicht in unmittelbarer Nähe von D, A sowie den anderen großen europäischen Steuerwüsten - Gelegenheit
macht Diebe.
Mehr zu diesem brisanten Thema exklusiv in unserem noch viel
brisanteren "Stiftungs-Report". Darunter: 1. Erschöpfende Schilderung der Lage am Gründungsstandort; 2. Alles über die Auswirkungen Ihrer Stiftungsaktivitäten auf Ihre heimische
Steuerwüste; 3. Intimes Hintergrundmaterial; 4. Musterbrief an eine uns seit Jahrzehnten bekannte Anwaltskanzlei vor Ort, die sich an die von uns genannten Stiftungspreise gebunden fühlt.
Bitte umgehend zu € 100,- Vorkasse mit unserem Bestellcoupon abrufen (es eilt, denn Sie könnten sterben und Ihre Familie müßte Erbschaftsteuer berappen - liegt Ihr Vermögen dagegen bei einer Stiftung, fällt keine Erbschaftsteuer an, denn die Stiftung ist unsterblich!).
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