|
|
 |
 |
|
Kurtzsche Informationsmappe “Zweiter Pass”: |
 |
|
|
|
Rettungsanker Zweitpaß
|
|
Kreative Strategien, sich eine neue Staatsbürgerschaft nebst Paß an Land zu ziehen
|
Glücklicherweise nur erfundenes Szenarium: Eine Untersuchungskommission stellt dieser Tage fest, daß das vor der deutsch-deutschen Wende an Ossi-Besucher gezahlte westliche Begrüßungsgeld aus verschollenen Flick-Spenden
stammte, daß aus diesem Grund der schwarz-gelbe Bundestags-Wahlsieg 1990 ebenso wie die Wiedervereinigung ungültig sind. Strafmaßnahme: Nicht die DDR wird der BRD zugeschlagen,
sondern umgekehrt. Nicht die D-Mark kommt über Gesamtdeutschland, sondern die östliche Aluchip-Währung nebst Mangelwirtschaft. Nicht Honecker muß nach Chile fliehen, sondern Kohl. Und auch
Millionen weitere vom Sozialismus überrollte Ex-Westbürger zwischen Flensburg und Freilassing träumen von einem Paß von Ländern wie Argentinien, Kanada oder Neuseeland.Eine Situation, die Sie sich nicht vorstellen können? Die rund 6 Millionen Bürger
Hongkongs mußten sich Anno 1997 genau damit arrangieren. Denn mit Datum vom 1.7.97 gehörten sie nicht mehr dem freien Westen, sondern dem roten Reich der Mitte an,
galten für sie nicht mehr die demokratischen Garantien des britischen Parlaments und der Schutz der Queen, sondern im Zweifelsfall der Schießbefehl à la Platz des
Himmlischen Friedens. Auch die fromme Hoffnung, daß die Betroffenen in der Zeitspanne zwischen Bekanntmachung der Hongkonger Rückgabepläne und dem
Stichtag leicht ein neues westliches Domizil würden auftun können, führte an der rauhen Wirklichkeit vorbei. Denn eben weil man in der restlichen Welt wußte, daß am
Tag X sechs Mio Gelbe ein Refugium suchen würden (und nur wenige Jahre darauf weitere 22 Mio von derselben Farbe, und zwar diesmal aus dem zur rotchinesischen
Übernahme anstehenden Taiwan!), wehrte man sich von Anfang an mit Händen und Füßen gegen jedweden Versuch der Chinamänner, irgendwo zu landen bzw. Fuß zu fassen.Doch nicht nur die seinerzeit gebannt auf den Kalender starrenden Hongkonger sowie
hier und heute besorgt den Invasions-Drohungen aus Peking lauschenden Taiwanesen hatten bzw. haben ein ebenso akutes wie triftiges Motiv zur Ergatterung einer neuen
Staatsbürgerschaft und eines ebensolchen Passes. Auch immer mehr Westeuropäern erscheint es angebracht, nach einer Paß-Alternative Ausschau zu halten - sei es aus
Rückversicherungs- oder aus anderen Gründen. Etwa ...
- Weil Sie in der "Knautschzone" Europa die Eskalation irgendwelcher Balkan-,
Kaukasus- oder sonstiger Ethnikkonflikte oder gar ein Tschernobyl II für denkbar halten und nicht warten wollen, bis Millionen Flüchtlinge aus der Alten Welt ins
noch sichere Übersee drängen und ohne den jeweiligen Landespaß niemand mehr hereingelassen wird.
- Oder weil Ihr scheidungslustiger Ehepartner Sie demnächst wie eine
Weihnachtsgans auszunehmen gedenkt und Sie die Rettung Ihrer Existenz der Ihrer Kinder nur an neuen Ufern sehen.
- Oder weil rabiate Gläubiger, Prozeßgegner, Geschäftspartner usw. wild
entschlossen sind, Ihre finanzielle Vernichtung zu betreiben und auch hiergegen etliche tausend Kilometer Abstand Wunder wirken würden.
- Oder weil Sie bei der nächsten terroristischen Flugzeug-, Schiffs- oder
Zugentführung Gefahr laufen, wg. falscher Nationalität als erstes Erschießungsopfer selektiert zu werden. (Gefährdet z.B. US-Amerikaner, Israelis, aber auch "imperialistische Großdeutsche"!)
- Oder weil man Sie fälschlich als Wehrdienst-, Unterhalts- bzw. Steuervermeider
denunziert hat, weshalb Ihnen gemäß deutschem Paßgesetz die Paßverweigerung (§ 7) bzw. der Paßentzug (§ 8) droht. Bis Sie die Haltlosigkeit
der Vorwürfe bewiesen haben, könnten Monate vergehen, während der Sie Ihr Land nicht verlassen dürften.
- Oder weil Sie gern als Inhaber z.B. eines polnischen, tschechischen oder
sonstigen osteuropäischen Passes das normalerweise nur entsprechenden Inländern zukommende Privileg genießen möchten, tolle Immobilienschnäppchen wahrzunehmen.
- Oder weil Sie in ein sogenanntes "Herrenrassen-Land" (z.B. Golfstaaten)
ausreisen möchten, wo es zwar viele Ausländer gibt, aber ein eigenes Geschäft oder eine höhere Position Landeskindern vorbehalten sind und Fremde sich mit
unselbständigen Jobs und niederen Arbeiten zu begnügen haben. Nur der richtige Paß verschafft Ihnen hier Chancengleichheit.
- Oder weil Sie Ihren Rentenanspruch verjuxt haben, Ihr Ehepartner an einer
teuren Krankheit leidet bzw. Ihr Filius studieren möchte und Sie nicht wissen, wie Sie die auf Sie zukommenden finanziellen Anforderungen bewältigen sollen. Mit
dem Paß eines Wohlfahrtstaates wie etwa Kanada könnten Sie sich für eine beitragsunabhängige Rente, eine honorarfreie Medizinversorgung sämtlicher
Angehöriger sowie für kostenfreien Besuch aller Lehreinrichtungen durch Ihre Sprößlinge qualifizieren.
- Oder weil Sie sich infolge einer gerade nicht populären Staatsangehörigkeit
(früher Südafrika, heute Iran, Libyen, Serbien usw.) oder einem auf dem Index stehenden Namen (Karadziç, Escobar, Rushdie, Haider) diskriminiert fühlen. Mit
Hilfe eines Passes von einem angeseheneren Staat (z.B. Belize) und einem wohlklingenderen Namen (sehr beliebt: Kelly) würden Sie hinfort an Flughäfen-Checkpoints und Schlagbäumen nicht mehr kujoniert.
- Oder weil Sie für den Fall vorbeugen wollen, daß man Ihnen als Tourist bzw.
Geschäftsmann in einem totalitären Regime unter einem Vorwand ("Beleidigung des Korans") oder als Druckmittel ("Ihre Firma hat schlechte Ware/Arbeit
geliefert") den Heimatpaß wegnimmt und Sie als Quasi-Geisel festhält. Wohl dem, der in einer solchen Situation ein Ersatzreisedokument in petto hat!
- Oder weil Sie zum Heer derer gehören, die Schwierigkeiten mit der Anerkennung
eines amerikanischen Dr.-Titels, eines irischen Führerscheins oder eines dominikanischen Scheidungsurteils in deutschen Landen haben - Probleme, die
mit der Annahme einer anderen Staatsangehörigkeit auf einen Schlag ihre Lösung finden.
Für Zweitpässe wie für Versicherungen anderer Art jedoch gilt: Sie nützen nur, wenn
man sie sich frühzeitig zulegt. Später kann die Rettung komplizierter und teurer werden - siehe warnendes Beispiel Schah von Persien. Während Reza Pahlevi noch in Amt und
Würden war, erschien es ihm überflüssig, sich schon mal nach einer Ersatz-Staatsbürgerschaft umzusehen. Danach konnte er sich mit all seinen Milliarden in
keinem akzeptablen Staat mehr einkaufen. Auch viele deutsche Juden entkamen während der Nazizeit der Gaskammer nur, weil sie sich Jahre vor der "Kristallnacht" um
einen Zweitpaß gekümmert hatten.Alles, was es zu dem heißen Eisen Zweitstaatsbürgerschaft und neuer ausländischer
Paß zu sagen gibt: Die zu kontaktierenden Stellen; die erforderlichen Investitionssummen; die 3 Länder, die denjenigen sofort umzubürgern bereit sind, der
ihre Religion annimmt; die Adresse, bei der Sie den offiziellen Weltbürgerpaß für US$ 35 abrufen können; das unglaubliche Reisedokument, das noch viel mehr Vorteile als jeder
Paß bietet (kein Visum nötig!) und ebenfalls postalisch bestellt werden kann; und so manchen Trick, wie Sie schneller, billiger, ja sogar kostenlos ans Ziel kommen - dies
und noch viel mehr finden Sie weltexklusiv in der vertraulichen Kurtzschen Infomappe "Zweitpaß-Report". Wer sich dabei freilich ein Ratgeberwerk für Justizflüchtlinge à la Dr.
Jürgen Schneider erhofft, vergißt, daß die besseren Paßvergabeländer allerhöchste Anforderungen an Unbescholtenheit und Problemfreiheit bei ihren Neubürgern stellen -
schon wer mal einen faulen Scheck ausstellte oder aidsinfiziert ist, fällt durch den Rost. Der neue Kurtz-Report richtet sich mithin ausschließlich an gesetzestreue
Normalbürger wie Sie und ich, denen klargemacht werden soll, daß zur Risiko- und Zukunftsvorsorge nicht nur ein gutgefülltes (Schweizer) Konto, die wichtigsten
Versicherungspolicen (aber um Gotteswillen keinesfalls ausschließlich in Euro!) und ein regelmäßiger Medizin-Checkup gehören - sondern auch ein legaler zweiter Auslandspaß für alle Fälle.Nachdem sich Deutschlands rot-grüne Regierung dafür stark gemacht hat, Tausenden
von Türken und anderen Ausländern einen deutschen Zweitpaß zu verpassen, möchte dieser Verlag in ausgleichender Gerechtigkeit dafür sorgen, daß auch ein paar hundert
Deutsche - nämlich diejenigen, die diesen Report lesen - einen ausländischen Zweitpaß kriegen. |
|
|