Intelligente Finanzprodukte: Zeus Fund
Die aktuelle Verleihung der Nobelpreise und die unsägliche Überflutung der Anleger mit hochprozentigen Finanzversprechungen
(Neu-deutsch: „Alpha-Produkte“ genannt) geben uns Veranlassung,
ein paar grundsätzliche Dinge klarzustellen: Für wirklich intelligente Finanzprodukte
müssen die Räder nicht immer wieder neu erfunden werden. Mit der MPT
(Moderne Portfoliotheorie) gibt es eine seit langem (in der Wissenschaft unstreitige)
allgemein akzeptierte wissenschaftliche Basis für die sinnvolle Vermögensanlage –
Nobelpreis-gekrönt.
Die Erkenntnisse der modernen Portfoliotheorie verdanken wir den drei amerikanischen
Finanzökonomen Harry Markowitz, William Sharpe und Merton Miller,
die für ihre lange zuvor entwickelten Finanztheorien im Jahre 1990 mit dem
Wirtschaftsnobelpreis ausgezeichnet wurden.Wie kompliziert und schwierig
Verständnis und Umsetzung der MPT im Detail für den Laien auch sein mag, die
grundsätzlichen Aussagen der MPT sind ebenso verblüffend wie verständlich:
Die Gesamtrendite des Wertpapiermarktes ist positiv (reale Aktienrenditen
von ca. 10 % p. a.). Aber: Was die Verteilung der Über- und Unterrenditen unter den
einzelnen Anlegern betrifft, ist der Wertpapiermarkt ein klassisches Nullsummenspiel.
Vereinfacht gesagt: Erzielten Überrenditen stehen exakt genauso viele Unterrenditen
gegenüber.
Eine der wichtigsten Elemente der MPT ist die efficient-market-theory
(EMT): Die Wertpapiermärkte sind sogenannte effiziente Märkte. Der tatsächliche
Wertpapierkurs ist das professionelle Ergebnis aller bekannten Informationen und
daraus abgeleiteter Erwartungen und damit stets die beste Schätzung des „inneren
Wertes“. Wieder vereinfacht gesagt: Alles ist „eingepreist“.
Risiko und Rendite sind untrennbar miteinander verknüpft. Wer „aktiv“
Überrenditen erzielen will, muss höhere Verlustrisiken eingehen. Unter
Berücksichtung von Risiko und (zusätzlichen) Transaktionskosten lassen sich
dauerhaft und langfristig „aktiv“ keine Überrenditen erzielen – so die Kernaussage
der Nobelpreisträger.
Es ist wie beim Roulette: Wertpapiermärkte haben (wie beim Glückspiel
gefallene Zahlen) kein Gedächtnis. Erfolge (Outperformer) der Vergangenheit
lassen definitiv keinen Rückschluss auf zukünftige Outperformer zu. Zukünftige
Outperformer können von niemandem zuverlässig vorhergesagt werden. Vielmehr
gilt für längere Zeiträume (wie beim Roulette) die „Regression zum Mittelwert“.
Diversifikation bestimmt das Chance / Risiko-Profil: Die sogenannte Asset-
Allocation ist die spezifische Aufteilung auf Asset-Klassen (Geldmarkt, Anleihen,
Aktien, Immobilien, Rohstoffe). Auswahl und Gewichtung der Asset-Klassen bestimmen
den langfristigen Ertrag. Ferner werden mittels damit verbundener Diversifikation über Asset-Klassen rund 2/3 des Risikos einzelner Assets ohne gleichzeitigen
Verlust an Renditechancen eliminiert (sogenannte „effiziente Portfolios“). Vereinfacht
gesagt: „Die Mischung macht´s“ – bei gleichem Risiko können sehr wohl die
Ertragschancen gesteigert werden.
Die bekannten aktiven Anlagestrategien wie Stock-Picking und Market-Timing sind für den langfristigen Erfolg von völlig unbedeutender Wirkung. Wegen
der damit verbundenen hohen (Transaktions-) Kosten ergibt sich vielmehr ein
signifikant negativer Einfluss auf den langfristigen Portfolio-Erfolg. Es gibt nur ganz
wenige, die über einen längeren Zeitraum Ueberrenditen erzielen – wie zum Beispiel
Ihr Musterdepot Geldbrief Top Ten, wenn auch nicht in jedem Jahr, aber dennoch im
Durchschnitt der Jahre mit über 16 %.
Aus diesen (grundsätzlich unstreitigen) wissenschaftlichen Erkenntnissen lassen sich klare Erkenntnisse für die richtige Investmentstrategie ableiten: „Passives
Portfoliomanagement“ oder „Indexing“ sind ohne wenn und aber der Königsweg
für den seriösen, langfristigen Portfolioerfolg - vor allem dann natürlich nützlich, wenn
man nicht selbst regelmässig die Aktienmärkte beobachten will.
Paradoxon am Rande: Der breiten Öffentlichkeit werden vorgenannte Grundsätze
des passiven Portfoliomanagements – von selektiven Erwähnungen abgesehen –
von Finanzindustrie und Finanzpresse gezielt vorenthalten. Die diesbezügliche
Finanzdesinformation (die amerikanische Wirtschaftsjournalistin Jane Bryant Quinn
nennt dieses Phänomen wohl zutreffend „Investmentpornographie“) ist systemimmanent.
Finanzindustrie und Finanzpresse leben davon, dem Anleger immer
wieder glauben zu machen, dass es selbstverständlich für jeden mit entsprechendem
Wissen und (besseren) Informationen ein Leichtes sei, mit aktivem Trading
die Märkte zu schlagen. Verkauft wird die Story, wonach jeder innerhalb kürzester
Zeit mit geringem Startkapital an der Börse Millionär werden könne. Mundus vult
decipi: Anlegerzeitschriften verkaufen Kursraketen mit 1’000 %-Gewinnchancen
binnen weniger Monate. Gelernte Bäckermeister lassen sich für angebliche
Kursraketen im Fernsehen feiern – mittlerweile ermittelt die Staatsanwaltschaft
(im Geldbrief haben wir mehrfach gewarnt!). Manche Banken verleiten immer
wieder zum sinnlosen Day-Trading (hohe Transaktionskosten = hohe Gewinne
für Banken!) oder machen es selbst in den von ihnen gemanagten Investmentfonds.
Auch im grundsätzlich seriösen Bankgeschäft wird weltweit flächendeckend
immer wieder die Story mit Alpha-Produkten (Renditen über der jeweiligen Marktperformance)
gespielt. Nochmals: All das widerspricht klaren wissenschaftlichen
Erkenntnissen (für das Wissensgebäude der MPT wurden bislang insgesamt 5
Wirtschaftsnobelpreise vergeben), aber das wird von Finanzindustrie und Finanzpresse
schlicht und einfach wider besseres Wissen ignoriert.
Ihre GELDBRIEF-Redaktion möchte insoweit mit gutem Beispiel vorangehen.
Nobelpreis-gesicherte wissenschaftliche Erkenntnisse für eine intelligente Investmentstrategie
sind:
Passives Portfoliomanagement (also weitgehender Verzicht auf aktive
Einzelauswahl bestimmter Aktien sowie Verzicht auf Timing-Strategien)
Systematische Diversifikation über Asset-Klassen
Radikale Kostenminimierung (systemimmanente Minimierung laufender
Transaktionskosten, Nutzung kostengünstiger und steuerschonender Index-Investments).
Wie können Sie als aufgeklärter Anleger eine solche Strategie umsetzen? Wir
empfehlen als ersten Baustein die Investition in den liechtensteinischen Zeus-Fund.
Dieses Investment wird sich gerade für die Zukunft auch als steuerlich nützlich
erweisen. Der augenblickliche Name des seit Jahren bestehenden und in FL, D und
A zugelassenen Fonds lautet noch Zeus Covered Call Fund. In enger Zusammenarbeit
mit Ihrer Geldbrief-Redaktion wurde für diesen Fonds das neue Anlagekonzept
entwickelt, welches die Nobelpreis-gekrönten Erkenntnisse der MPT umsetzt. Die
Namensänderung in
Zeus Strategie Fund ist beantragt.
Wir nehmen diesen Fonds
als Basisinvestment in unser Top-Ten-Depot auf.
Zeus Covered Call Fund, demnächst
Zeus Strategie Fund, (ISIN LI0010998917,
deutsche WKN 964901, bei Käufen in der Schweiz / Liechtenstein Valoren
Nummer 1099891). Kaufen Sie bei Ihrer Bank unter Angabe der ISIN-Nr.
Aktueller Preis: 74.24 Euro. Für Käufe bis zum 16. November 2007 ermässigt die Fondsverwaltung die Ausgabekommission von 5 % auf 1 %.
jur. Muc 2007 ©