Der Niedergang der Volksparteien – und die Zukunft Deutschlands

Aktualisiert: Okt 11


Quelle: Käthe-Kollwitz-Gymnasium in München

So klar sieht das Resultat aus, wenn die unter 18jährigen wählen dürften, wie die echte Testwahl am Käthe-Kollwitz-Gymnasium in München zeigt.


Auch an anderen Schulen im Bundesgebiet fanden Testwahlen unter den «Noch-Nicht-Wahlberechtigten» statt. Ähnliche Ergebnisse! Werden die jungen Wähler die Zukunft Deutschlands entscheiden?


Zum Vergleich: Ergebnisse der aktuellen Wähler Bundestagswahl 2021



Quelle: Bundeswahlleiter

Welch ein Unterschied zwischen den "alten" Wählern und den "zukünftigen" Wählern! Auffallend ist nicht nur der hohe Stimmenanteil für die Grünen, sondern die wenigen Stimmen für die "Volksparteien".


Lassen Sie sich nicht täuschen. Die SPD hat ihren höheren Stimmenanteil nicht erhalten, weil viele Leute der SPD nahestehen. Viele Menschen haben die SPD nur gewählt, weil Olaf Scholz als "Merkel-Nachfolger" eine gute Figur gemacht hat - und in der Presse und im Fernsehen entsprechend promotet wurde. Wenn es hier eine Enttäuschung geben wird, könnte die SPD stimmenmässig ebenso abstürzen wie die Union aus CDU und CSU.


Was befürchten die mit italienischen Verhältnissen eher vertrauten CSU-Leute: Haben die Unionsparteien in Deutschland ausgedient? Wird ihnen das Schicksal der italienischen Democrazia Cristiana (DC) blühen? Diese stellte zwischen 1945 bis 1993 fast alle Ministerpräsidenten in Rom – bis sie sich selbst ins Abseits steuerte und 1994 gar aufgelöst wurde.


Bedenken Sie bitte auch: Was lehren die Lehrer in Deutschland? Und was haben sie wo gelernt? Reden Sie doch einmal mit einem Lehrer und fragen Sie ihn, wie er selbst sein Geld anlegt. Ich habe so grosse Unwissenheit gerade bei diesen Akademikern festgestellt. Auch an den Universitäten gibt es wirklich wenig Praktisches und Nützliches über Banken, Börsen, Wirtschaft, Steuern etc. zu erfahren. Und die meisten Schüler sind, was Wirtschaft, Banken und Geldanlagen anbelangt, Analphabeten. Von wem und wie sollte die Jugend denn «aufgeklärt» werden?



Ein Blick in die Geschichte zum Wahlrecht in Deutschland:


Es war Otto von Bismarck, der 1867 das allgemeine Wahlrecht eingeführt hat. Damals noch im Norddeutschen Bund. Und nur für Männer ab 25 Jahren. So konnten nur etwa 20% der Gesamtbevölkerung wirklich abstimmen. Bismarcks Hintergedanke war übrigens, die liberalen Kräfte zu drosseln…


Nach dem Beginn der Weimarer Republik gab es am 19.01.1919 erstmals Wahlen zur Nationalversammlung, Mindestalter 20 Jahre für Männer und erstmals auch für Frauen.


Eine «Scheinwahl» am 29.03.1936 auf deutschem Boden: Deutsche mit jüdischem Glauben hatten kein Wahlrecht mehr. Leere Stimmzettel galten als Stimmen für die Hitler-Partei NSDAP, die sich somit auf 98.8% hochrechnete.


Nach dem zweiten Weltkrieg wird 1945 das aktive Wahlrecht von 20 auf 21 Jahre erhöht, 1970 dann auf 18 Jahre gesenkt – so wie wir es heute noch bei Bundestagswahlen kennen.


Bei Kommunalwahlen gibt es schon ein verjüngtes aktives Wahlrecht ab 16 Jahren. Es begann 1995 in Niedersachsen. Das Wahlalter für Landtagswahlen wurde ebenfalls schon auf 16 Jahre gesenkt, 2009 zunächst in Bremen und 2013 in Hamburg und Schleswig-Holstein.


Voraussichtlich wird die neue Mehrheit im Bundestag das Wahlalter schon für die nächsten Bundestagswahlen von 18 auf 16 senken. Wer wird davon wohl «profitieren»?


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Aktuelle Zitate:


Geldbrief: Grosse Koalition, Ampel- oder Jamaika-Koalition?

Wir Börsianer können mit jeder Konstellation gut oder besser leben. Auch bei der Kanzlerwahl kann es noch Überraschungen geben: Der Kanzler wird nicht vom Volk und auch nicht von den Parteien, sondern vom Parlament gewählt, also auch von „Abweichlern“. Unsicherheit bleibt auch für uns Börsianer. Wir halten es dabei mit der Investmentlegende Warren Buffett, der sagte: „Unsicherheit ist ein Freund langfristig denkender Anleger“. Richtig. Das heisst: Greifen wir also bei möglichen zwischenzeitlichen stärkeren Verwerfungen am Aktienmarkt mutig zu. Darauf sollte man mental immer vorbereitet sein, statt in Panik zu verfallen.

Der aktuelle Aktientipp im soeben erschienen Geldbrief 18/2021:


…über 13 % Dividendenrendite (Info nur für Geldbrief-Abonnenten). Wunschkaufkurs dieser Aktie: 9 Euro (aktuell: 9.42 Euro).


Vertraulicher Schweizer Brief: Zitate aus dem aktuellen VSB 1660 nach der Bundestagswahl:

„Da mischen so viele meist ehrgeizige Parteibonzen und Parteisoldaten mit, dass das Gebräu jetzt schon zum ungeniessbaren Brei verurteilt ist.“ (ein seit Jahren in der Schweiz lebender Deutscher)
„Wie soll ich meiner Regierung einen brauchbaren Feedback aus der Schweiz bringen, wenn auch hier auf neutralem Grund keiner weiss, was eigentlich los ist. Da leuchten Ampeln in Berlin auf, die wohl eher alles aufhalten als ordnen. Das wird zuerst Diadochen-Kämpfe bei den meisten Parteien geben, bevor überhaupt etwas Vernünftiges resultieren wird.“ (ein Diplomat in Bern)
Alles ist in Berlin möglich, Bruder-, Schwester-, Ge-nossen- und Genossinnen-Meuchelmord eingeschlos-sen.“ (ein Journalist in Bern)
Anmerkung der Redaktion: Am Freitag werden wir einen Mitarbeiter (Absolvent vom Lyceum Alpinum Zuoz mit Schweizer Matura und zusätzlich mit deutschem Abitur) nach Berlin entsenden…
Präsident Biden: Glaubt man den Washington-Korrespondenten, so steht gar seine Präsidentschaft auf dem Spiel!


Leben im Ausland:

Die Inflation des Euro ist auf vier Prozent geklettert. Wir alle wissen, wenn offizielle Statistiken vier Prozent zugeben, liegt die wirkliche Geld­entwertung mindestens bei acht bis zehn Prozent. Das heisst, wenn Sie 100.000 Euro auf der Bank haben, sind in einem Jahr nur noch 90.000 übrig. Vorausgesetzt, dass die Inflation nicht noch weiter steigt. Weil die hochverschuldete Regierung davon profitiert, kommt die Inflation einer Steuererhöhung von zehn Prozent gleich, zusätzlich zu den rund 75 Prozent, die ein Gutverdiener in Deutschland jetzt schon zu zahlen hat. Den von mir seit Jahren empfohlenen Ausweg, sich und Ihr Vermögen aus der EU raus in Sicherheit zu brin­gen, will die Regierung Berlin jetzt komplizieren. Die Lösung soll eine Verschärfung bei der Weg­zugs­-Besteuerung sein, berichteten mehrere Medien und sprechen von einer Steuermauer um Deutschland.


BACKSTAGENEWS:

Durch die politische Verschiebung in Richtung „Grün“ und die in diesem Zusammenhang vernachlässigten Investitionen im Ölbereich ist es schon jetzt zu einer bedenklichen Situation gekommen. Und diese könnte sich weiter verschärfen. Logisch – es „droht“ der Welt ein deutlicher und möglicherweise auch sehr langer Wirtschaftsaufschwung, und der benötigt ÖL! Und dabei ist es völlig egal, ob man den Verbrennungsmotor „politisch wirksam“ schon in 2025 oder erst in 2050 verbietet, denn die Welt benötigt das Öl JETZT! Trump wusste das und hatte die US-Ölindustrie darauf vorbereitet, ausgebaut und unabhängig vom Weltölmarkt gemacht. Biden schränkt die Ölindustrie natürlich wieder ein und verstärkt somit den Preisauftrieb…


Deutsche Bank:

Negativzinsen bringen 300 Mio. Euro im Jahr ein.


Steuerbüro Gräber:

Verzinsung von jährlich 6 % für Steuernachforderungen und -erstattungen ab 2014 verfassungswidrig.


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